... über genussgenie.de

 

 

Wie kommt jemand eigentlich darauf, sich Genussgenie zu nennen? Das ist eine Frage von Demut und Bescheidenheit, denn Genussgott würde doch reichlich anmaßend und überheblich klingen. Außerdem gehört Zurückhaltung zu den vornehmsten Eigenschaften eines hanseatischen Feinschmeckers.

genussgenie.de ist ein Hobbyprojekt des Hamburger Autors Wolfgang A. Gogolin, der neben der Tätigkeit im Vorstand für den Kulturpunkt im Barmbek°Basch gelegentlich Zeit für gute Küche findet. Und die Qualifikation? Vielleicht eine Kochlehre, wenigstens eine abgebrochene? Nichts dergleichen - mehr als unregelmäßige Besuche von Spitzenrestaurants sowie einige Kurse bei Hamburger Sterneköchen wie Heinz Wehmann (Landhaus Scherrer) oder Gerald Zogbaum (Küchenwerkstatt) stehen nicht im Zeugnis. Zum Gourmet feinster Zunge ernennt man sich selbst.
Ein wenig Erfahrung ist allerdings dabei, ohne Kenntnis der Kochkünste von Harald Wohlfahrt, Ferran Adrià, Dieter Müller oder Thomas Bühner wären sinnvolle Einschätzungen und angemessene Vergleiche kaum möglich. Besuche bei McDonald's gab es auch - um Höhen zu schätzen, muss man die Tiefen kennen.

 

Genussgenie im April 2012 im Hafen von Antwerpen beim Frittentest

 

aus 'essen & trinken'  Ausgabe 10/2013

 

Genussklavin, Genussgenie & Genusspapst auf der El Bulli Terrasse

 

Gelegentlich wird es auf diesen Seiten auch Kritiken von anderen, mit allerfeinster Zunge ausgestatteten und selbstredend handverlesenen Genussmenschen geben, beispielsweise von Sven Kanter (Genusspapst) oder von der Genussanwältin Elvira Wischniewski. Solche Restauranttipps sind dann entsprechend gekennzeichnet.

Die Genussanwältin

Die Bilder auf den genussgenie-Seiten hat offensichtlich kein Fotogenie gemacht, sondern Wolfgang A. Gogolin und sie unterliegen, so nichts anderes vermerkt ist, auch seinem Copyright.

Rechts oben auf diesen Seiten prangt das Foto eines Schokoladenküchleins an Marsala-Sabayon mit in Cointreau marinierten Orangen- und Grapefruitfilets - liebevoll gefertigt und serviert von der Angetrauten des Genussgenies. Selbige wurde auch heute wieder genötigt, ihrem Gemahl ein Dreigang-Menü zu kredenzen, so sah es aus:

Lachsforellentatar

 

Hühnchenfiletstreifen an würziger Kräutermayonaise

 

Eierlikörpudding mit lippenwarmer Schokolade

 

Angesichts dieser Schufterei in der Küche erwägt sie ernstlich, sich die Internetadresse 'genusssklavin.de' zu sichern. Geht es um die wirklich wichtigen kulinarischen Fragen, wird die Genusssklavin gelegentlich von der Fachpresse konsultiert, z.B. von Essen & Trinken:

(aus Essen & Trinken Nr. 2 /2012)


Das auf der Startseite erwähnte Zitat von Manfred Stocker aus dem Jahre 2004 existiert tatsächlich:

  

 

 

 

 

Wo mag das Genussgenie gespeist haben, bevor es zu selbigem wurde? Das war in den frühen 80ern des letzten Jahrhunderts in Hamburg-Altona, genauer in der Thadenstrasse 148 / Ecke Wohlers Allee:

Kneipe / Bistro 'Roger im Erpel'

Der Laden existiert leider nicht mehr, dort wurden jahrelang die besten Croques Hamburgs serviert. Heute residiert dort das 'Dr. Wohlers'.

Bleibt noch die Frage, was das Genussgenie denn so treibt, wenn es nicht gerade Gourmettempel inspiziert. Es schreibt, zum Beispiel, Kurzgeschichten und Romane:

 

          

       

 

... und Ende 2013 ist im Oldigor-Verlag Wolfgang A. Gogolins neuer Roman mit dem Titel "Dunkles Licht in heller Nacht" erschienen. Paris wird ausgeleuchtet!

 
 
genussgenie.de